Economies of Scale

Die Economies of Scale werden auch als Skaleneffekte bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Konzept, dass auf der Anzahl der Produktionsmenge und den Fixkosten basiert. Die Economies of Scale beschreiben den Effekt, dass mit zunehmender Produktionsmenge eines Gutes pro Einheit die Stückkosten langfristig sinken. Diese Kostenersparnisse treten durch die konstant bleibenden Fixkosten bei der Produktion auf.

Economies of Scale sind die Basis für Marktanteil und Marktführerschaft, da man mit ihnen große Kostenvorteile gegenüber den Marktbegleitern generieren kann. Da durch die Produktion großer Einheiten die Stückkosten pro Einheit sinken, wird angestrebt, die geringsten Kosten unter den Wettbewerbern zu erreichen. So besteht durch die Economies of Scale die Möglichkeit, das Produkt kostengünstiger als die Wettbewerber auf dem Markt anzubieten. Als Folge dessen steigt der Absatz und der Gewinn eines Unternehmens, wodurch es sich auf Basis der Kostenvorteile durch die Economies of Scale einen größeren Marktanteil und somit die Marktführerschaft sichern kann.

Bei den Economies of Scale wird zwischen drei Arten von Skaleneffekten unterschieden:

  • Positive Skaleneffekte: Der Output ist größer als der eingesetzte Input.
  • Negative Skaleneffekte: Der Output steigt nur gering als auch unproportional zu investierten Input.
  • Konstante Skaleneffekte: Input und Output verändern sich proportional zueinander.

Beim Output handelt es sich hierbei um die Produktionsmenge, der Input sind die eingesetzten Produktionsfaktoren.

Es gibt eine Vielzahl an Gründen für das Auftreten von Kostenvorteilen durch die Economies of Scale. Diese sind zum Beispiel:

  • Marketingvorteile: Die Kosten für Werbung sind dann besonders gut verteilt, wenn die Werbung über große Flächen deckend vertreten ist (z.B. mehrere Städte).
  • Fixkostendegression: Die Fixkosten verteilen sich bei einer höheren Produktionsstückzahl so, dass die Fixkosten pro Stück geringer sind.
  • Einkaufskonditionen: Wenn eine höhere Stückzahl eines Produktes gefertigt werden soll, hat das Unternehmen eine größere Verhandlungsmacht, sodass Einkaufpreise reduziert werden können.
  • Effizienzgewinne: Die Produktion eines bestimmten Gutes wird spezialisiert und automatisiert. Dies ist jedoch erst ab einer gewissen Produktionsstückzahl lohnend.
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