Vorgründungsberatung Länderprogramme 2018-04-25T10:15:09+00:00

Vorgründungsberatung Länderprogramme

Bei der Planung und Vorbereitung Ihres Gründungsvorhabens können Sie sich von unseren Existenzgründungsberatern unterstützen lassen. Diese Beratungsleistungen werden durch die „Vorgründungsberatung Länderprogramme“ gefördert. Eine Reihe von Bundesländern bietet hier einen Zuschuss zu den Beratungskosten an.

Existenzgründung – ISB Beratung Rheinland-Pfalz:

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuschuss von 50% der Beratungskosten, max. 400 EUR pro Tagewerk
  • Für natürliche Personen vor Existenzgründung und Unternehmen
  • Voraussetzung: geplante Gründung oder Übergabe/Übernahme einer bestehenden Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz
  • Antragstellung vor Beginn der Beratung bei der zuständigen Kammer
  • Beratungsvorhaben unter insgesamt vier Stunden sind nicht förderfähig.

Beratungsprogramm für die Existenzgründung

Zuschuss zu Beratungskosten für Existenzgründungen oder Unternehmensnachfolgen durch die Investitions- und Strukturbank (ISB), mit Sitz in Mainz.

Beschreibung
Bei dem Programm handelt es sich um einen verlorenen (nicht rückzahlbaren) Zuschuss zu Beratungskosten im Rahmen einer Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge.

Wer wird gefördert?

Natürlich Personen, die eine Existenzgründung in Rheinland-Pfalz planen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die die Übergabe ihres gewerblichen oder freiberuflichen Unternehmens planen.

Die Unternehmerin oder der Unternehmer muss das 55. Lebensjahr vollendet haben bzw. auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit das Unternehmen nicht weiterführen können. Förderfähig ist die Übergabeberatung bei Unternehmen/Praxen, wenn diese nicht mehr als 50 Beschäftigte haben und der Jahresumsatz oder die Jahresbilanzsumme 10 Mio. EUR nicht überschreitet (Betriebsübergabe-Beratung).

Erbinnen und Erben können innerhalb eines Jahres nach Eintritt des Erbfalls gefördert werden.

Die Förderung der  Existenzgründungsberatung kann in den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus, sonstige Dienstleistungen und freie Berufe erfolgen.

Was wird gefördert?

  • Beratungen von natürlichen Personen vor der Gründung einer selbstständigen Vollexistenz, auch bei einer Übernahme bestehender Betriebe oder einer tätigen Beteiligung
  • Beratungen zur schrittweisen Entwicklung der Selbstständigkeit begleitend zu einer bestehenden abhängigen Beschäftigung oder zum Einstieg in die Erwerbstätigkeit (Nebenerwerbsgründung)
  • Beratungen von Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhabern im Zusammenhang mit Betriebsnachfolgen

Der geplante Geschäftssitz muss in Rheinland-Pfalz liegen. Sollte dieser noch nicht feststehen, muss der Wohnsitz der Antragstellerin oder des Antragstellers in Rheinland-Pfalz liegen.

Wo wird beantragt?

Anträge sind vor der Beauftragung der Beraterin oder des Beraters über die zuständige Kammer (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer und der Landesverband der freien Berufe) einzureichen. Die Bewilligung des Zuschusses erfolgt durch die ISB. Mit der Beratung darf erst begonnen werden, wenn der Bewilligungsbescheid der ISB vorliegt.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt durch die Vergabe eines Zuschusses zu den von der selbständigen Beraterin oder dem Berater bzw. Beratungsunternehmen in Rechnung gestellten Beratungskosten.

Förderfähig sind:

  • Bei der Beratung zur Gründung begleitend zur Berufstätigkeit oder zum schrittweisen Einstieg in die selbstständige Erwerbstätigkeit bis zu drei Tagewerke
  • Bei einer Existenzgründungsberatung/Betriebsübergabeberatung bis zu sechs Tagewerke
  • Bei einer Gründung durch Übernahme eines bestehenden Betriebes bis zu neun Tagewerke förderfähig

Die Förderung von Gründungsberatungen und Betriebsübergabeberatungen kann für jedes Unternehmen nur einmal erfolgen.

Die förderfähigen Beratungskosten belaufen sich auf bis zu 800 EUR je Tagewerk. Der Zuschuss beträgt 50 % der in Rechnung gestellten Beratungskosten, d.h. maximal 400 EUR pro Tagewerk.

Ein Tagewerk umfasst mindestens acht Beratungsstunden (inkl. Vor- und Nachbereitung sowie Berichterstellung, und Fahrzeiten).
Die Beraterinnen und Berater müssen in der KfW-Beraterbörse gelistet sein.

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